Lobbyismus und Demokratie

 

Voraussetzung für Lobbyismus ist Geld und Zeit zur Verfügung zu haben, um Kontakte zu einflussreichen Personengruppen aufbauen zu können oder eine Monopolstellung mit hohem Konfliktpotenzial. Lobbyisten versuchen, die Interessen einer Gruppe (Partikularinteressen) durchzusetzen. Lobbyismus ist eine undemokratische Interessenvertretung, da die Stimmen der Vertretungen faktisch mit Geld, politischem Einfluss usw. gewichtet werden. Zudem werden auch Stimmen ausländischer Institutionen und Personen einbezogen.

Demokratietheoretisch ist Lobbyismus umstritten:
Einerseits stellt er eine Form der direkten pluralistischen Einflussnahme auf das politische System dar.
Andererseits zeigt sich praktisch, dass die notwendigen Voraussetzungen für erfolgreichen Lobbyismus, insbesondere der personelle und finanzielle Aufwand, nur von bestimmten Interessengruppen erbracht werden können, beispielsweise Industrie- und Unternehmensverbänden oder auch Gewerkschaften. Dem gegenüber verfügen nichtstaatliche Organisationen über keine vergleichbare finanzielle und personelle Ausstattung und oftmals existieren für gesellschaftliche Gruppen überhaupt keine sie vertretenden Verbände oder diese fühlen sich von ihnen nicht ausreichend vertreten (z.B. Arbeitslose, Konsumenten, Patienten, Studenten, Jugendliche, Subkulturen, Ausländer). So haben diese Gruppen meist eher keine mächtige Lobby, und wenn sie in Konflikt mit durch Lobbys gut vertretene Interessen geraten, wenig Möglichkeiten, ihre Sicht darzustellen und ihre Interessen zu wahren, sogar wenn ihr Anteil an der Bevölkerung grösser ist als der der durch Lobbys besser vertretenen. Es kommt dann zu einem Ungleichgewicht, und manche Interessen setzen sich verstärkt gegenüber anderen durch. Zudem wird Lobbyismus oft im Zusammenhang mit mangelnder Transparenz und Korruption genannt und wird von einigen – besonders in Deutschland und den USA – in Kombination mit der undurchsichtigen Parteispendenpraxis an die grossen Parteien für bedenklich gehalten.


Die oben aufgeführten Gruppen (Arbeitslose, Konsumenten, Patienten, Studenten, Jugendliche, Subkulturen, Ausländer, aber auch der normale Durchschnittsbürger), haben oft nicht das nötige Kleingeld für eine gute Lobby. Wir sind davon überzeugt, das wir mit einer sehr hohen Anzahl von Mitgliedern Punkten können, denn es sind ja auch alles potintielle Wähler. Die Politiker brauchen nicht nur Geld sondern vor allen die Bürger bei den Wahlen, denn ohne deren Stimme kommen Sie nicht an die Macht. Die gegebenen Versprechungen werden nach den Wahlen oft nicht eingehalten.


Was eine große Menge an Menschen, eine große friedliche Gemeinschaft alles erreichen kann, hat man ja in der jüngsten Vergangenheit gesehen. Diese damalige große Gemeinschaft hat  am 3. Oktober 1990 auf friedliche Weise sogar eine ganze Regierung gestürzt, und unser Land geeint.

Wenn die Bürgerlobby auf eine gleiche große Gemeinschaft (Mitglieder) verweisen kann, können auch wir vieles ändern, oder verhindern. Wir können uns Einmischen und Mitmachen, denn wir sind die Wähler.

Davon bin ich überzeugt.  Darum unsere BITTE:

Werdet Mitglied, eine Krümelspende ist für jeden Tragbar, denn hier kommt es auf eine große Gemeinschaft an. Weiteres unter  „Spende“

 

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