Maikundgebung in Aachen

Der Demo-Zug startete am DGB-Haus, nähe Europaplatz, und ging zum Marktplatz vor dem Rathaus in Aachen.
An dem größten Zug in dieser Region waren über 1000 Teilnehmer daran beteiligt.

 

Von Anfang an mit dabei Ulla Schmidt  (mitte)   aus der SPD und heutige Vizepräsidentin des
Deutschen Bundestags.

 

 

 

 

Später stieß auch noch, der designierte Kanzlerkandidat und SPD Vorsitzender, Martin Schulz,  dazu.

 

 

Das DGB Motto dieses Jahr lautete: „Wir sind viele. Wir sind eins.“

 

Einer der Hauptredner, Doktor Norbert Reuter vom Verdi Bundesvorstand, richtet klar die Forderungen der Gewerkschaften an die Politik.
Die bekanntesten und wichtigsten Ziele der Gewerkschaften wurden anhand von großen Bausteinen auf der Bühne dargestellt.

Die wichtigsten Ziel der Gewerkschaften, für die es sich zu kämpfen lohnt, ist die soziale Gerechtigkeit.
Weitere Themen wie Rente,  die den Menschen ein Minimum an Würde belässt, Leiharbeit, Minilöhne, gesetzlicher Mindestlohn, sachgrundlose Befristung,
aber auch unterbezahlte und unterbesetzte Pflegeberufe, ob in Krankenhäuser oder in der Altenpflege, wurden hier voll angesprochen und aufgenommen.
Dies wurde auch durch die Gruppe der Pflegeberufe deutlich dargestellt.

 

 

An einzelnen Stellen auf dem Marktplatz hatten sich weitere Gewerkschafts Organisationen gestellt.
Insbesondere kam hier heraus auch die Gewerkschaft der Polizei Aachen, die das Thema,  „Gewalt im öffentlichen Dienst“ hervorbrachte.
Selbiges Thema beschäftigten auch Feuerwehren, Rettungsdienste, Ordnungsämter und Busfahrer.

Es kann und darf nicht sein, dass Sanitäter, die einen am Boden liegenden Menschen helfen wollen, in den Rücken getreten werden.
Das Übergriffe auf Polizisten, Ordnungsamt Mitarbeiter oder auch auf Busfahrer weiter steigen.

 

Alles Forderungen, die aus unserem Grundsatzprogramm stammen.

Hier ist die Politik gefragt, endlich härter gegen die Gewaltsexzesse durchzugreifen. Mehr Sicherheitspersonal einzustellen  und Gerichtlich härtere Stafen für Gewalttäter einzuführen.
Als Schlussredner kam auch noch Martin Schulz auf die Bühne. Es sollte zwar keine Wahlkampfrede sein, aber er ging auf die einzelnen Forderungen der Gewerkschaften, ein und versprach Verbesserungen.
Sein Schlusssatz:
„Das alles kann man nur erreichen wenn wir die parlamentarische Mehrheit haben!“

Doch wer glaubt solche Versprechen noch?
Denn wer hat´s  eingeführt?
Wer hat’s gemacht?
Na klar: die SPD, hat erst durch die Agenda 2010 und durch die Hartz Gesetze, alles möglich gemacht.
Auch die Krankenkassenreform, 2004, geht auf die rot-grüne Regierung zurück.
Wenn einmal was eingeführt wurde, behandeln die Politiker das Ganze wie ein geliebtes Kind. Also warum soll man was zurücknehmen.
Vieles was man eingeführt wurde, hat heute noch Bestand.

Beispiel:
Der Solidaritätsbeitrag, der nach der Wiedervereinigung eingeführt wurde, der sollte nur für ein bis maximal vier Jahre bezahlt werden. Nach 26,5  Jahren ist dieser immer noch vorhandenen. Auch die Krankenkassenreform von 2004 sollte nur vorübergehend sein.
Wer kann eigentlich noch solchen Wahlversprechen glauben, insbesondere von einer Partei, die uns erst die ganze Misere eingebracht hat.
Traurig ist nur, dass die Gewerkschaften, zur damaligen Zeit nicht rigoroser gegen diese Sachen vorgegangen sind. Vielleicht liegt es auch daran, dass viele Gewerkschaftsfunktionäre, überzeugte SPD Mitglieder sind.
Dadurch haben die Gewerkschaften auch seinerzeit viele Mitglieder verloren. Die Frage bleibt, warum die SPD-Mitglieder aus den Gewerkschaften, nicht aus der SPD ausgetreten sind?
Damit hätten sie der Partei nochmal ganz deutlich gemacht, dass das „S“ in der SPD für Sozial steht.
Warum halten selbst heute noch so viele Gewerkschaftsfunktionäre an der Partei fest?
Sie hätten selbst schon längst eine neue Arbeiterpartei schaffen können, auch heute, wo es schon Parteien als Alternative gibt, wie wir die Bürgerlobby (BL), halten und stützen Sie noch weiterhin eine unsoziale SPD.
Da muss man sich die Frage stellen: „warum“!
Und deshalb liebe Wähler und Bürger unseres Landes, geht bitte am 14. Mai zu den Wahlen. Es gibt genügend Parteien, dieses Jahr 31 Parteien so viel wie bisher noch nie, um den alten Partei Filz einen Denkzettel zu geben. Auch wenn wir, von die Bürgerlobby, selber noch nicht mit einer eigenen Liste dabei sind, können wir Ihnen eine Empfehlung geben, wenn Sie nicht wissen wen sie wählen sollten.
Eine ganz klare Empfehlung von unserer Seite wäre „schöner leben.“

Nur wer wählen geht, hat die Chance auf eine Verbesserung.


Die größte Gruppe, die Nichtwähler, sorgt durch ihr fernbleiben dafür, dass der alte Politfilz weiter an der Macht bleibt.
Darum ganz klar unsere Forderung:
Bitte geht zu den Wahlen.
Wenn Sie als Protestwähler eine Veränderung wollen, dann sollten Sie nicht den alten Politfilz ihre Stimme überlassen, denn nur so können Sie ganz deutlich machen, dass Sie mit dem bisherigen nicht einverstanden sind.
Geben Sie lieber Ihre Stimme an einer der kleineren Parteien, die sich für eine soziale Gerechtigkeit einsetzen wollen. Auswahl haben sie genug für Alternativen. Mit der Abgabe ihrer gültigen Stimme können sie somit dafür sorgen, dass ihre Stimme nicht an einer der alten Parteien vergeben werden kann. Immerhin werden sonst alle nicht abgegebenen Stimmen auf alle gewählten Parteien verteilt.


Rechenbeispiel:
Wahlbeteiligung 50%.
Die Stimmen werden wie folgt verteilt:
SPD 30%, CDU 30%, Grüne 16%, FDP 12%, Linke 10%, Andere 2%.      Macht = 100%

Wahlbeteiligung 100% mit 50% ihrer Stimme für die Anderen Alternativen:
SPD 15%, CDU 15%, Grüne 8%, FDP 6%, Linke 5%, Andere = 51%.      Macht = 100%
Dieses Beispiel ist nicht repräsentativ, dies soll Ihnen nur als Beispiel dienen, wie wichtig es ist zu wählen.

Wahlen sind die einzige Möglichkeit, wo das Volk die Endscheidung hat.

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