Das Rentendebakel von Andrea Nahles (SPD)

 

Wieder ein neuer Rentenwitz.

Andrea Nahles beweist mal wieder, dass die Lobbyisten der Versicherungen ganze Arbeit geleistet haben. Denn wer auf die Säulen 2 und 3 setzt, hat oftmals verloren und gar nichts davon.

Auch die seit 2004 geänderte Krankenkassenreform, durch Rot / Grün,  muss zurück genommen werden. Hier muss dann der Rentner von seiner angesparten Rente, aus den Nettobeträgen, nochmals zusätzlich Krankenkassenbeiträge zahlen, und zwar den doppelten Anteil, den der Arbeitgeber und Arbeitnehmer.  Man nimmt uns immer weiter unser Verdientes Geld weg, wenn wir sie lassen würden, würden sie von jeden erarbeitenden Euro Netto, nochmals 90 Cent für den Staat oder die Sozialkassen fordern. (Etwas Übertrieben)  Doch die Politiker weigern sich wehement solche Lieb gewordenen Reformen wieder zurück zu setzen.
Wer den Bericht anschaut, sollte sich besonders auf, ab die 8. Minute  und nochmal ab der 20sten Min., konzentrieren.
Säule 2:
Die Betriebliche Altersvorsorge:
Sie wird durch Versicherungen gestellt, meist mit dem System einer „Geldumwandlung“. Hier werden ein monatlich fester Betrag vom Brutto abgezogen, welcher Steuer- und Sozialabgabefrei sind. Das wird dann später von der zu erwartenden Rente abgezogen.
Die Arbeitgeber sparen ihren Anteil an diesen Sozialabgaben. Also wieder weniger Geld für die Gesetzliche Rentenanstalt. In einem anderen Rechenbeispiel wurde schon bewiesen,  (in dem Bericht nach der 20sten Min. zu sehen)  dass wenn ich das Geld auf ein Sparbuch, mit 0,9% Zinsen, legen würde, hätte ich nach dem abgelaufenen Zeitraum rund 40,-€ mehr im Monat zu Verfügung. Der Gewinner ist hier die Versicherung und zu einem kleinen Teil die Arbeitgeber.
Zudem arbeiten Versicherungen und Arbeitgeber nicht immer zusammen. (Eigene Erfahrung). So muss man bei einem Arbeitgeber Wechsel meistens auch noch die Versicherung wechseln, wobei das bisher eingezahlte Geld, sogar verloren gehen kann. Menschen die öfters ihre Arbeit wechseln, haben nachher mehrere Versicherungen, und können vielleicht auch den eigenen Überblick verlieren, da sie dann von allen Versicherungen die Rente beantragen müssen, wenn es zwischenzeitlich nicht schon zwangsweise, durch privat Insolvenz oder Harz 4, aufgelöst wurde. Natürlich mit Verlust für den Versicherten.
Säule 3:
Die Private Vorsorge.
Ob Lebensversicherung, oder auch Riester, hier sind die Versicherungsgesellschaften die eindeutigen Gewinner. Auch hier sind fast alle Modelle, nicht Insolvenz geschützt oder auch Harz 4 geschützt.
Zum anderen:
Wie soll ein Mensch selber Vorsorgen, wenn er in einem Niedriglohnsektor arbeitet?
Hier reicht oftmals nicht das Geld zum Leben. Was ist mit den Arbeitslosen, Langzeitkranken oder auch den Harz 4 Empfängern?
Wovon sollen sie diese beiden Säulen bestreiten?
Wenn also die Säulen 2 und 3 was bringen sollen, dann muss man erst bessere Voraussetzungen schaffen.
Grundsätzliche müssen sämtliche Modelle einer Altersvorsoge, Insolvenz und Hartz 4 geschützt sein.  Dazu gehören auch der Bau oder Kauf eines Hauses oder Eigentumswohnung,  und diese Kosten für den Aufbau einer zusätzlichen Altersrente, müssen bei Arbeitslosigkeit, Harz 4, oder anderen Lohnersatzleistungen mit aufgerechnet werden.  Nur dann sind diese was von Nutzen. Auch muss den Arbeitgebern, nach einem Arbeitsplatz Wechsel, die Möglichkeit gegeben werden, die bisher genutzte Betriebliche Altersvorsorge von den Arbeitnehmern weiterhin zu nutzen.  Hierfür kann ein Arbeitgeber einen Berufseinsteiger einen Vorschlag unterbreiten, aber der Arbeitnehmer entscheidet selbst welche Betriebliche Altersvorsorge er nutzen möchte, von selbst.  Diese von ihm zuerst genutzte Betriebliche Altersvorsorge behält er dann sein Leben lang, genau wie die gesetzliche Rente.

Auch wenn die gesetzliche auf 46% festgeschrieben werden soll, dass bedeutet für viele „ALTERSARMUT“.
Denn selbst bei Sozialversicherungsbeschäftigte, die nur in einem Niedriglohnsektor arbeiten, kann man die Rentenkassen nicht füllen.  Wenn endlich alle in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen, dann kann man auch wieder einen höheren Satz festlegen. (Siehe in dem Beitrag zum Schluss das Modell aus Österreich).   Dazu zählen auch Selbstständige, Manager, Beamte und auch die Politiker. Sie alle müssen in die gesetzliche mit einzahlen, die derzeit vollen 22%.  Sie alle haben natürlich auch den gleichen Anspruch aus der Gesetzlichen Rentenkasse, wenn sie dann ihr vorgesehenes Rentenalter erreichen.  Aber auch die Beamten und Politiker dürfen frühestens mit dem gesetzlich vorgegebenen Altersgrenze in Rente (Pension) gehen.

Statt in Zukunft auf zusätzliche Betriebliche- und Private Altersvorsorge zu setzen,  (nur zum Vorteil von Versicherungsgesellschaften) müssen wir wieder die Gesetzliche erheblich besser Stärken.

Wir, die Partei Die Bürgerlobby, sind aber eher dafür, eine vorgesehene gesetzliche Mindestrente, ähnlich dem Modell aus Holland.  Dann wäre das Problem mit einer ALTERSARMUT  gänzlich gelöst.  Wer noch privat vorgesorgt hat,  kann dann diese Mindestrente auch noch etwas aufbessern.

Um all diesen Bürokratischen Unsinn auf zu lösen,  bevorzugen wir sogar ein  „Bedingungsloses Grundeinkommen“ für jeden. Dann gäbe es keine Armut mehr, ein Vorschlag dazu finden sie  hier auf der Webseite.

 

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